The first portion of the partial volume on Bank Contract Law elucidates the legal framework for the banking business. It discusses the fundamentals of regulatory law, examines institutions and institutional groups, and addresses the fundamentals of business administration for banks. The second portion focuses on the overall bank-customer relationship. It presents general obligations, discusses the bank account as the central element of the bank-customer relationship, and examines the general terms and conditions applicable to banks and savings banks.

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Bankvertragsrecht 1
Organisation des Kreditwesens und Bank-Kunden-Beziehung
- 416 Seiten
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HandelsrechtFußnoten
| 1 | Das betrifft – selbstverständlich – die ökonomische Theorie, aber nicht nur: Nicht von ungefähr wurde die Rechtssoziologie fast schon primär am Subsystem Wirtschaft entwickelt: M. Weber Wirtschaft und Gesellschaft – Grundriß der verstehenden Soziologie, (Tübingen, Mohr, 1922, Untertitel seit der Aufl. von 1956), vgl. Kapitel 7, S. 378–513; und auch die Neue Wirtschaftssoziologie entwickelte seit den 1980er/1990er Jahren wichtige alternative Erklärungsmodelle zur ökonomischen Theorie. Vgl. zu beidem Kurzübersicht und Diskussion zentraler Texte und Gedankenlinien bei Renner bzw. Grundmann in: Grundmann/Micklitz/Renner, Privatrechtstheorie, 2015, S. 118–129, 1293–1317 und 1998–2018. |
| 2 | Vgl. nur BGH Urt. v. 27.9.2011 – XI ZR 182/10, BGHZ 191, 119 (Tz. 31). Urt. v. 20.9.2011 – XI ZR 436/10, juris (Tz. 13–15). EuGH Urt. v. 25.6.2014 – C-671/13 Einlagenzertifikate, ABl. EU 2015 C 279/10 = ZIP 2015, 1625 (jeweils Leitsätze). |
| 3 | Zur Begriffsgeschichte, aber auch der Entwicklung der Kreditwirtschaft und der überragenden Bedeutung gerade von Zahlungs- und Aufbewahrungsfunktionen für die Entstehung der Kreditwirtschaft vgl. etwa Süchting/Paul Bankmanagement, 4. Aufl. 1998, S. 3–11, 58–63; Freixas/Rochet Microeconomics of Banking, 2. Aufl. 2008, S. 2–7. |
| 4 | Für die Geschichte vgl. etwa: Ehrenberg Zeitalter der Fugger: Geldkapital und Creditverkehr; für die heutigen Geschäftsfelder von Sparkassen und Genossenschaftsbanken unten Erster Teil Rn 19–21 und im Ausland Nachw Rn 23; historische und vergleichende Perspektive (bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts) schön verknüpfend: Tilly 145 Journal of Institutional and Theoretical Economics 189 (1989). |
| 5 | Zur Unterscheidung dieser Institutsgruppen in Deutschland unten Erster Teil Rn 17–23. Zum – teils zwar vergleichbaren, vor allem aber durch das Regionalprinzip und das (fortwirkende) Trennbankensystem geprägten – Aufbau der Institutsgruppen etwa in den USA vgl. Nachw unten Erster Teil Rn 24. |
| 6 | Zu diesem Hauptcharakteristikum der allermeisten Intermediationsformen vgl. etwa Grundmann/Kerber Information Intermediaries and Party Autonomy – the example of securities and insurance markets, in: Grundmann/Kerber/Weatherill (Hrsg.) Party Autonomy and the Role of Information in the Internal Market, 2001, S. 264–310; früh Gehrig Intermediation in search markets, 2 Journal of Economics and Management Strategy 97 (1993); Rose The economics, concept, and design of information intermediaries, 1999; Yavas Search and Trading in intermediated markets, 5 Journal of Economics and Management Strategy 195 (1996). |
| 7 | Vgl. etwa Burghof/Rudolph Bankenaufsicht – Theorie und Praxis der Regulierung, 1996, bes. S. 4 –14, 17 –25; Freixas/Rochet Microeconomics of Banking, S. 15 ff.; Greenbaum/Thakor Contemporary Financial Intermediation, 2007, bes. S. 43 f.; Mishkin Economics of Money, Banking, S. 35 f.; Überblicke über die Ansätze vor allem bei: Bhattacharya/Thakor Contemporary Banking Theory, 3 Journal of Financial Intermediation 2 (1993); Swank 48 Bulletin of Economic Research 173 (1996); und stark auf die Theorie der Finanzintermediation fokussiert: Allen/Santomero The Theory of Financial Intermediation, 21 Journal of Banking and Finance 1461 (1997). |
| 8 | Zu diesen drei Transformationsleistungen näher: Betge Bankbetriebslehre, S. 12–13; Becker/Peppmeier Bankbetriebslehre, S. 26–29; Hartmann-Wendels/Pfingsten/ Weber Betriebswirtschaftslehre, S. 12–14; Büschgen Bankbetriebslehre, S. 39-40; Langer/Weber Banken als Finanzintermediäre in: v. Hagen/v. Stein (Hrsg.) Geld-, Bank- und Börsenwesen, S. 201 (bes. 203–205); Freixas/Rochet Microeconomics of Banking, S. 4–5. |
| 9 | Grundlegend schon Markowitz Portfolio Selection – Efficient Diversification of Investments, 1959. |
| 10 | Grundlegend Diamond 51 Review of Economic Studies 393 (1984); auch schon ders./ Dybvig 91 Journal of Political Economy 401 (1983). Heute etwa: Freixas/Rochet Microeconomics of Banking, S. 15 f.; Hartmann-Wendels/Pfingsten/Weber Betriebswirtschaftslehre, S. 10; Langer/Weber Banken als Finanzintermediäre in: v. Hagen/v. Stein (Hrsg.) Geld-, Bank- und Börsenwesen, S. 201 (207 f.). |
| 11 | Eine Annäherung an eine solche ideale Marktsituation wird versucht mit demsog. Peer-to-Peer-Lending (auch Crowd-Lending), bei dem über Internetplattformen – etwa mittels Auktion, auf der die potentiellen Kreditgeber sich mit dem Zinsangebot unterbieten, oder durch Vermittlung von Intermediärs-Gesellschaften, die den Preis festsetzen – zwischen Privatpersonen („Peers”) typischerweise ungesicherte Kredite vergeben werden und der Kreditgeber sein Kreditportfolio diversifiziert. Vgl. dazu eingehend etwa Renner „Banking Without Banks”? Rechtliche Rahmenbedingungen des Peer-to-Peer Lending, ZBB 2014, 261 (269 ff.) (dort auch zur Notwendigkeit von Intermediären und ihrer Transformationsfunktion). |
| 12 | Prägnante Darstellungen von Diamonds Delegationsmodell (und auch Varianten und Alternativen dazu) etwa bei Freixas/ Rochet Microeconomics of Banking, S. 30–34; Hartmann-Wendels/Pfingsten/Weber Betriebswirtschaftslehre, S. 114–131 und 131–133; Matthews/Thompson The Economics of Banking, 2. Aufl. 2008, S. 43–45; Casu/Girardone/Molyneux Introduction to Banking, 2006, S. 15; Langer/Weber Banken als Finanzintermediäre, in: v. Hagen/v. Stein (Hrsg.), Geld-, Bank- und Börsenwesen, S. 201 (211 f.). |
| 13 | Grundlegend Akerlof The Market for ‚Lemons’: Quality Uncertainty and the Market Mechanism, 84 Quarterly Journal of Economics 488–500 (1970); Jensen/ Meckling Theory of the Firm: Managerial Behavior, Agency Costs and Ownership Structure, 3 Journal of Financial Economics 305–360 (1976); Williamson Transaction-Cost Economics: The Governance of Contractual Relations, 22 Journal of Law & Economics 233–261 (1979); ausführlicher zu diesen Ansätzen, zu den jeweiligen Diskussionskontexten und dem heutigen Meinungsstand: Grundmann in Grundmann/Micklitz/Renner Privatrechtstheorie, 2015, S. 968–984, 1293–1317 und 1507–1527. |
| 14 | Vgl. vor allem Hellwig Working Paper 98–04 SFB 504, 1998; ders. 154 Journal of Institutional and Theoretical ... |
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titelseite
- Impressum
- Verzeichnis der Bearbeiter der 5. Auflage
- Vorwort zur 5. Auflage
- Inhaltsübersicht
- Abkürzungsverzeichnis
- Erster Teil. Kreditwesen und Organisation
- Zweiter Teil. Das Allgemeine Bank-Kunden-Verhältnis
- Sachregister
- Fußnoten
Häufig gestellte Fragen
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