Liturgie und Literatur
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Liturgie und Literatur

Historische Fallstudien

  1. 379 Seiten
  2. German
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Liturgie und Literatur

Historische Fallstudien

Über dieses Buch

The series publishes studies and sources on the history of the German language and literature from the beginnings of the tradition in the 8th century to more recent linguistic history. It publishes philologically high-quality linguistic and literary studies and editions, as well as works that deal with aspects of linguistics and literary studies in equal measure. Thematically, the whole range of diachronic and synchronic issues is welcome: Variations and varieties, language change, norm and usage, language criticism, language contact, empiricism and theory, production and reception, manuscripts and prints.
Publication formats include monographs as well as edited volumes. The preferred language of publication is German.

The LHG is edited by three members of the Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte (GGSG):
- Stephan Müller, Professor of Older German Language and Literature at the University of Vienna
- Claudia Wich-Reif, Professor of the History of the German Language and Linguistic Variation at the Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
- Arne Ziegler, Professor of German Language with special emphasis on Historical Linguistics and Variety Linguistics at the Karl-Franzens University of Graz
Co-founder and co-editor from 2016-2019 was Jörg Riecke, Professor of German Linguistics with a special focus on language history at Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (+2019)

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Information

Jahr
2015
eBook-ISBN:
9783110402063

Fußnoten

Liturgie und Literatur

1Vgl. dazu Quast 2005, Belting 2004, Kiening 1992.
2Vgl. die pointierte Zusammenfassung von Gotzen & Rupp 1965, S. 213–223.
3Vgl. das zweibändige Kompendium Liturgie und Dichtung 1983 sowie immer noch Stroppel 1927.
4Gotzen & Rupp 1965, S. 212.
5Siehe dazu genauer Angenendt & Müller 2000, S. 489.
6Häußling 1991, Sp. 2026.
7Zeitgenössische lateinische Begriffe sind officium, opus Dei, ministerium oder servitium (vgl. dazu Gotzen & Rupp 1965, S. 212 und Angenendt & Müller 2000, S. 490).
8Kraß 2000, S. 491f. Vgl. dazu auch allgemein Adam & Haunerland 2014, Kap. 2.3.: Die abendländische Liturgie im Mittelalter.
9Häußling 1991, Sp. 2028.
10Heinz 1997, Sp. 982.
11Kraß 2000, S. 491f.
12Angenendt & Müller 2000, S. 490.
13Dörrich 2002, S. 34–38, Althoff 1997, S. 121 (zur deditio).
14Bumke 1986, Bd. 1, S. 330–334.
15Kölzer 1980, Sp. 170f., Brühl & Lück 2008, Sp. 1549f.
16In einer Reihe von Studien hat Horst Wenzel solche Übertragungen ins Medium der Literatur analysiert; stellvertretend und für Literaturhinweise siehe Wenzel 1998.
17Vgl. im Überblick Weimar 2000.
18So der Untertitel von Kiening 2003.
19Vgl. dazu die prägnanten Überlegungen zur Situierung mittelalterlicher Literatur zwischen Gebrauchszusammenhang und ästhetischer Dimension in Müller 2007, v.a. S. 281–291. Zu Konzepten von Medialität, Autonomie und Fiktionalität s. die Studie von Glauch 2009.
20Strohschneider 2001, S. 9–13.
21Vgl. Haug 1992 und Kiening 1992.
22Ruh 1985, S. 266, s. dazu auch Kuhn 1980.
23Repräsentativ für diese ,neue‘ Auffassung von mittelalterlicher Literatur (und ihrer Erforschung) ist etwa die Konzeption der zweiten Auflage des Verfasserlexikons, vgl. dazu Müller 2007, S. 282.
24Dies betont schon Unterreitmeier 1990. S. 72f.: „Die mediaevistische Forschung tut gut daran, die Praemissen modernen Literaturverständnisses mit zu bedenken, wenn sie die geschichtlichen Umrisse einer Dichtung begreifen will, die ohne die Distanz einer autonomen Subjektivität Repräsentation und Propaganda im Dienst der Liturgie sein will.“
25Unterreitmeier 1990, S. 74.
26Das Wechselverhältnis zwischen Liturgie und lateinischer Dichtung ist ungleich komplexer, besteht hierbei doch gerade kein Gefälle zwischen der heiligen Sprache des Gottesdienstes und derjenigen der literarischen Textproduktion, was die reziproke Übernahme von Gestaltungsmitteln, Strukturen oder ganzer Gattungen deutlich vereinfacht. Vgl. dazu als einen ersten Überblick Gotzen & Rupp 1965, S. 213–220. – Im Folgenden wird nur exemplarisch und punktuell auf weiterführende Literatur verwiesen. Um die Fußnoten zu entlasten, wird darauf verzichtet, für alle erwähnten literarischen Gattungen detailliert die relevante Forschungsliteratur anzugeben, welche diese Texte in liturgischer Perspektive aufgearbeitet hat; verwiesen sei auf die Auswahlbibliographie dieser Einleitung (S. 17–21) und generell auf die einschlägigen Artikel im Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft und im Lexikon für Theologie und Kirche (3. Aufl.).
27Siehe grundlegend zu diesem Phänomen Eggers 1986, S. 111–147.
28Seidl 2012.
29Heiligkeitskonzepte werden reflektiert jenseits der pragmatischen Funktion der Legende, grundlegend dazu Strohschneider 2000.
30Vollmann 2004.
31Moser 2009; Linke 2001.
32Zur Gattungsproblematik siehe Feistner 1995, S. 145.
33Vgl. zum Innsbrucker Osterspiel den Beitrag von Jan-Dirk Müller in diesem Band.
34Vgl. Theisen 1990 und 2000; Siehe hierzu auch den Beitrag von Helga Unger in diesem Band.
35Vgl. zu dieser Problematik grundlegend Köbele & Quast 2014.
36In den Artusromanen wird dem erzählten Geschehen eine besondere Bedeutung zugeschrieben, indem es in den Ablauf des Kirchenjahres integriert (das Maienfest am Artushof findet z.B. an Pfingsten statt, die Königskrönung Erecs im Chrétienschen Erec-Roman an Weihnachten) oder mit liturgischen Festtagen verglichen wird (die Versöhnung mit Laudine ist für Iwein der Ostertag; in Blanscheflurs Augen liegt Riwalins fröidencher ôstertac [Gottfried von Straßburg, Tristan, V. 925...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Liturgie und Literatur
  3. Half Title
  4. Title Seite
  5. Impressum
  6. Vorwort
  7. Inhaltsverzeichnis
  8. Cornelia Herberichs, Norbert Kössinger, Stephanie Seidl Liturgie und Literatur. Eine Einleitung
  9. Ernst Hellgardt Althochdeutsche Texte in liturgischen und kanonistischen Handschriften (8.-12. Jh.)
  10. Stephanie Seidl In-Eins-Setzungen. Zur Ästhetik und Funktionalität von Bamberger Glaube und Beichte
  11. Christine Glaßner, Karl Heinz Keller Heinrichs Litanei. Neue Befunde zu Überlieferung und Funktion
  12. Norbert Kössinger Legenden und Liturgie. Beobachtungen zu Alberts Ulrichslegende
  13. Gerhard Wild Gegengesänge. Bedingungen und Möglichkeiten einer Absorption liturgischer Rede auf der iberischen Halbinsel
  14. Helga Unger Interaktion von Gott und Mensch im Legatus divinae pietatis (Buch II) Gertruds der Großen von Helfta. Liturgie - Mystische Erfahrung - Seelsorge
  15. Claudia Händl Die mittelalterlichen Geißlerbewegungen in Italien und Deutschland und ihre Liedproduktion: Komparatistische Überlegungen zur Kommunikationsstruktur der sogenannten Geißlerliturgie und zu verwandten Liedern
  16. Jan-Dirk Müller Die lateinischen Gesänge im Innsbrucker Osterspiel zwischen Theater und Liturgie
  17. Cornelia Herberichs Plädoyer für den Mercator. Zur hermeneutischen Funktion der Salbenkauf-Szene in bildlichen Darstellungen des Mittelalters, im lateinischen Osterspiel sowie im Osterspiel von Muri
  18. Andreas Erhard Laien und Liturgie. Zur liturgischen Seite des volkssprachigen Gebetbuches Cgm 4701 aus der Bibliothek der Laienbrüder des Regensburger Benediktinerklosters St. Emmeram im 15. Jahrhundert
  19. Ulrich Johannes Beil Pervertierte Liturgie. Medialität und Inszenierung in Schillers Der Geisterseher
  20. Albrecht Juergens Metamorphosen des Liturgischen. Friedrich Schillers ,ästhetischer Katholizismus‘ (am Beispiel der Maria Stuart)
  21. Wilhelm Vossenkuhl Gott im Kultus. Anmerkungen zu Hegels Religionsphilosophie
  22. Fußnoten

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