| 1 | Vgl. dazu Quast 2005, Belting 2004, Kiening 1992. |
| 2 | Vgl. die pointierte Zusammenfassung von Gotzen & Rupp 1965, S. 213–223. |
| 3 | Vgl. das zweibändige Kompendium Liturgie und Dichtung 1983 sowie immer noch Stroppel 1927. |
| 4 | Gotzen & Rupp 1965, S. 212. |
| 5 | Siehe dazu genauer Angenendt & Müller 2000, S. 489. |
| 6 | Häußling 1991, Sp. 2026. |
| 7 | Zeitgenössische lateinische Begriffe sind officium, opus Dei, ministerium oder servitium (vgl. dazu Gotzen & Rupp 1965, S. 212 und Angenendt & Müller 2000, S. 490). |
| 8 | Kraß 2000, S. 491f. Vgl. dazu auch allgemein Adam & Haunerland 2014, Kap. 2.3.: Die abendländische Liturgie im Mittelalter. |
| 9 | Häußling 1991, Sp. 2028. |
| 10 | Heinz 1997, Sp. 982. |
| 11 | Kraß 2000, S. 491f. |
| 12 | Angenendt & Müller 2000, S. 490. |
| 13 | Dörrich 2002, S. 34–38, Althoff 1997, S. 121 (zur deditio). |
| 14 | Bumke 1986, Bd. 1, S. 330–334. |
| 15 | Kölzer 1980, Sp. 170f., Brühl & Lück 2008, Sp. 1549f. |
| 16 | In einer Reihe von Studien hat Horst Wenzel solche Übertragungen ins Medium der Literatur analysiert; stellvertretend und für Literaturhinweise siehe Wenzel 1998. |
| 17 | Vgl. im Überblick Weimar 2000. |
| 18 | So der Untertitel von Kiening 2003. |
| 19 | Vgl. dazu die prägnanten Überlegungen zur Situierung mittelalterlicher Literatur zwischen Gebrauchszusammenhang und ästhetischer Dimension in Müller 2007, v.a. S. 281–291. Zu Konzepten von Medialität, Autonomie und Fiktionalität s. die Studie von Glauch 2009. |
| 20 | Strohschneider 2001, S. 9–13. |
| 21 | Vgl. Haug 1992 und Kiening 1992. |
| 22 | Ruh 1985, S. 266, s. dazu auch Kuhn 1980. |
| 23 | Repräsentativ für diese ,neue‘ Auffassung von mittelalterlicher Literatur (und ihrer Erforschung) ist etwa die Konzeption der zweiten Auflage des Verfasserlexikons, vgl. dazu Müller 2007, S. 282. |
| 24 | Dies betont schon Unterreitmeier 1990. S. 72f.: „Die mediaevistische Forschung tut gut daran, die Praemissen modernen Literaturverständnisses mit zu bedenken, wenn sie die geschichtlichen Umrisse einer Dichtung begreifen will, die ohne die Distanz einer autonomen Subjektivität Repräsentation und Propaganda im Dienst der Liturgie sein will.“ |
| 25 | Unterreitmeier 1990, S. 74. |
| 26 | Das Wechselverhältnis zwischen Liturgie und lateinischer Dichtung ist ungleich komplexer, besteht hierbei doch gerade kein Gefälle zwischen der heiligen Sprache des Gottesdienstes und derjenigen der literarischen Textproduktion, was die reziproke Übernahme von Gestaltungsmitteln, Strukturen oder ganzer Gattungen deutlich vereinfacht. Vgl. dazu als einen ersten Überblick Gotzen & Rupp 1965, S. 213–220. – Im Folgenden wird nur exemplarisch und punktuell auf weiterführende Literatur verwiesen. Um die Fußnoten zu entlasten, wird darauf verzichtet, für alle erwähnten literarischen Gattungen detailliert die relevante Forschungsliteratur anzugeben, welche diese Texte in liturgischer Perspektive aufgearbeitet hat; verwiesen sei auf die Auswahlbibliographie dieser Einleitung (S. 17–21) und generell auf die einschlägigen Artikel im Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft und im Lexikon für Theologie und Kirche (3. Aufl.). |
| 27 | Siehe grundlegend zu diesem Phänomen Eggers 1986, S. 111–147. |
| 28 | Seidl 2012. |
| 29 | Heiligkeitskonzepte werden reflektiert jenseits der pragmatischen Funktion der Legende, grundlegend dazu Strohschneider 2000. |
| 30 | Vollmann 2004. |
| 31 | Moser 2009; Linke 2001. |
| 32 | Zur Gattungsproblematik siehe Feistner 1995, S. 145. |
| 33 | Vgl. zum Innsbrucker Osterspiel den Beitrag von Jan-Dirk Müller in diesem Band. |
| 34 | Vgl. Theisen 1990 und 2000; Siehe hierzu auch den Beitrag von Helga Unger in diesem Band. |
| 35 | Vgl. zu dieser Problematik grundlegend Köbele & Quast 2014. |
| 36 | In den Artusromanen wird dem erzählten Geschehen eine besondere Bedeutung zugeschrieben, indem es in den Ablauf des Kirchenjahres integriert (das Maienfest am Artushof findet z.B. an Pfingsten statt, die Königskrönung Erecs im Chrétienschen Erec-Roman an Weihnachten) oder mit liturgischen Festtagen verglichen wird (die Versöhnung mit Laudine ist für Iwein der Ostertag; in Blanscheflurs Augen liegt Riwalins fröidencher ôstertac [Gottfried von Straßburg, Tristan, V. 925... |