Grundkurs Strafrecht - Allgemeine Strafrechtslehre
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Grundkurs Strafrecht - Allgemeine Strafrechtslehre

  1. 388 Seiten
  2. German
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Grundkurs Strafrecht - Allgemeine Strafrechtslehre

Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch führt an die Grundlagen und systematischen Zusammenhänge der Allgemeinen Strafrechtslehre heran. Über die Darstellung von und Auseinandersetzung mit aktuellen Problemlösungen in Rechtsprechung und Lehre hinaus bietet es die Möglichkeit, die Entfaltung der in der Allgemeinen Strafrechtslehre gesetzten Prämissen nachzuvollziehen.

Gegenüber der Vorauflage ist der Umfang erweitert worden. Diese Erweiterung wurde zum einen durch die Aufnahme neuer Fragestellungen, zum anderen durch die sich in der fortlaufenden Diskussion abzeichnenden Konkretisierungen und Modifizierungen bekannter Problemkonstellationen erforderlich. Beispielhaft seien genannt: die Unterbrechung des Zurechnungszusammenhangs durch eigenverantwortliche Selbstgefährdungen bzw. Selbstschädigungen, das Fahrlässigkeitsdelikt, die wesentliche und unwesentliche Abweichung des realen vom vorgestellten Kausalverlauf, die "Nothilfe durch Folter", die "Tötung des Haustyrannen", die Ingerenzhaftung aus Deliktsverwirklichung durch positives Tun, die Bestrafung des untauglichen Versuchs eines unechten Unterlassungsdelikts, das "berufsadäquate" und "neutrale" Beihilfeverhalten sowie die Konkurrenzen.

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Information

Jahr
2012
ISBN drucken
9783899491395
eBook-ISBN:
9783110915686
Thema
Law

Inhaltsverzeichnis

  1. Schrifttum
  2. 1. Teil: Einführung
  3. § 1: Die Straftat
  4. I. Die Formaldefinition der „Straftat“
  5. II. Der sachliche Gehalt der „Straftat“
  6. III. Straftat und Strafrechtsordnung
  7. IV. Gegenstand der Lehre von der Straftat
  8. § 2: Strafrecht und Strafrechtsdogmatik
  9. I. Das Programm des Art. 103 Abs. 2 GG
  10. II. Die Realisierung des Programms des Art. 103 Abs. 2 GG
  11. III. Exkurs: Der Geltungsbereich des deutschen Strafrechts
  12. § 3: Geschichte und Zukunft des Strafrechts
  13. I. Zur Geschichte des Strafrechts
  14. II. Die Zukunft des Strafrechts
  15. III. Materialien zum Nachdenken
  16. IV. Europäisierung des Strafrechts
  17. § 4: Einteilung der Straftaten
  18. I. Verbrechen und Vergehen
  19. II. Begehungs- und Unterlassungsdelikte
  20. III. Erfolgs- und schlichte Tätigkeitsdelikte
  21. IV. Verletzungs- und Gefährdungsdelikte
  22. V. Zustands- und Dauerdelikte
  23. VI. Allgemein begehbare Delikte und Sonderdelikte
  24. VII. Eigenhändige Delikte
  25. 2. Teil: Die Merkmale der Straftat
  26. 1. Kapitel: Der Unrechtstatbestand
  27. 1. Abschnitt: Begriffliche Klarstellung
  28. § 5: Die Lehre vom Tatbestand
  29. I. Gesetzeswortlaut und Tatbestand
  30. II. Die verschiedenen Tatbestandsbegriffe
  31. III. Dogmatische Konsequenzen aus dem Verständnis des Tatbestandsbegriffs
  32. IV. Tatbestand und Handlungsbegriff
  33. 2. Abschnitt: Das vorsätzliche Begehungsdelikt
  34. § 6: Die objektive Zurechnung eines Erfolges zur Person des Täters: Das „Risikoerhöhungsprinzip“
  35. I. Einführung
  36. II. Die objektive Zurechnung
  37. III. Die einzelnen Elemente der objektiven Erfolgszurechnung
  38. IV. Sonderproblem: Der Grundsatz der Sozialadäquanz
  39. § 7: Die subjektiven Elemente des Tatbestandes
  40. I. Die Unterscheidung von vorsätzlichem und fahrlässigem Verhalten
  41. II. Das sog. Wissenselement im Vorsatz
  42. III. Das sog. Willenselement im Vorsatz. Die Steuerung des Geshehens durch den Täter
  43. IV. Der systematische Ort des Vorsatzes innerhalb des Verbrechensaufbaus
  44. V. Unrechtsbewusstsein als Element des Unrechtstatbestandes
  45. VI. Besondere Problemstellungen innerhalb des Unrechtstatbestandes
  46. VII. Konsequenzen für den Deliktsaufbau
  47. § 8: Pflichtbegrenzende Tatbestände – Rechtfertigungsgründe
  48. I. Ausgangspunkt
  49. II. Notwehr (Nothilfe), § 32 StGB
  50. III. Einwilligung
  51. IV. Gemutmaßte und mutmaßliche Einwilligung, Geschäftsführung ohne Auftrag, Handeln im Interesse des Verletzten, Hypothetische Einwilligung
  52. V. Zur Problematik weiterer vertypter Rechtfertigungsgründe
  53. VI. Rechtfertigender Notstand, § 34 StGB
  54. VII. Rechtfertigender Notstand – Pflichtenkollision – rechtsfreier Raum
  55. VIII. Unmittelbarer Rückgriff auf das Prinzip des Interessenvorrangs
  56. IX. Praktische Prüfungsfolge (vorläufig)
  57. X. Zur Einübung: Zum Musterfall 1
  58. XI. Exkurs: Handlungs- und Erfolgsunwert im Strafrecht
  59. 3. Abschnitt: Das vorsätzliche Unterlassungsdelikt
  60. § 9: Das vorsätzliche Unterlassungsdelikt
  61. I. Grundlagen der Haftung aus einem Unterlassungsdelikt
  62. II. Garantenpositionen auf Grund der Schutzfunktion für ein bestimmtes Rechtsgut
  63. III. Garantenpositionen auf Grund der Pflicht zur Überwachung einer Gefahrenquelle
  64. IV. Der Umfang der Garantenhaftung
  65. V. Der Aufbau des unechten Unterlassungsdelikts
  66. § 10: Das Fahrlässigkeitsdelikt
  67. I. Die Erfolgszurechnung innerhalb der Fahrlässigkeitshaftung
  68. II. Der Aufbau des Fahrlässigkeitsdelikts
  69. III. Konsequenzen für einzelne Problemstellungen
  70. § 11: Das erfolgsqualifizierte Delikt
  71. I. Der Aufbau des erfolgsqualifizierten Delikts
  72. II. Praktische Prüfungsfolge
  73. 2. Kapitel: Die Schuld
  74. § 12: Der Schuldbegriff
  75. I. Die Herkunft des Schuldbegriffs
  76. II. Die Unterscheidung von Rechtswidrigkeit und Schuld
  77. III. Die inhaltliche Bestimmung des Schuldbegriffs
  78. § 13: Die einzelnen Schuldausschließungsgründe
  79. I. Reifemängel
  80. II. Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen
  81. III. Verminderte Schuldfähigkeit
  82. IV. Der Verbotsirrtum
  83. § 14: Entschuldigungsgründe: Verbote, unter Umständen bestehende Schuld vorzuwerfen
  84. I. Schuldausschluss und Entschuldigung
  85. II. Die Regelungen im Einzelnen
  86. 3. Kapitel: Systematische Konsequenzen
  87. § 15: Irrtum im Bereich des Unrechtstatbestandes
  88. I. Die Bedeutung der sog. Irrtumslehren
  89. II. Die Irrtumslehren
  90. III. Die Problematik des sog. Doppelirrtums
  91. § 16: Irrtum im Bereich der Schuld
  92. I. Zur Einführung
  93. II. Die Problemstellung
  94. III. Konsequenzen
  95. § 17: Gegenüberstellung der verschiedenen Aufbauschemata des vollendeten Erfolgsdelikts
  96. I. Einheitliches Aufbauschema für die verschiedenen Deliktsarten
  97. II. Das vorsätzliche Begehungsdelikt nach dem finalen Aufbau der h. M.
  98. III. Das fahrlässige Begehungsdelikt (nach h. M.)
  99. IV. Das vorsätzliche unechte Unterlassungsdelikt (nach h. M.)
  100. V. Das fahrlässige unechte Unterlassungsdelikt (nach h. M.)
  101. VI. Das Aufbauschema – ein Denkschema
  102. 3. Teil: Versuch und Rücktritt
  103. § 18: Der Versuch
  104. I. Die Stufen der Straftat
  105. II. Der Tatbestand des Versuchs
  106. III. Aufbauschema
  107. IV. Besondere Problemstellungen
  108. § 19: Rücktritt vom Versuch
  109. I. Die Intention des Gesetzgebers
  110. II. Der Rücktritt des Alleintäters, § 24 Abs. 1 StGB
  111. III. Rücktritt bei mehreren Tatbeteiligten: § 24 Abs. 2 StGB
  112. § 24 Abs. 2 S. 2, 2. Alt
  113. IV. Rücktritt und Unterbrechung des Zurechnungszusammenhangs
  114. V. Besondere Probleme des Rücktritts
  115. § 20: Persönliche Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe
  116. 4. Teil: Täterschaft und Teilnahme
  117. § 21: Täterschaft
  118. I. Täterschaft als Positionsproblem
  119. II. Die Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme bei Begehungsdelikten
  120. III. Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme bei Unterlassungsdelikten
  121. IV. Die einzelnen Tätertypen
  122. V. Besondere Problemstellungen in der Täterlehre
  123. VI. Hinweise zum Deliktsaufbau
  124. § 22: Teilnahme
  125. I. Die Akzessorietät der Teilnahme
  126. II. Voraussetzungen der Anstiftung
  127. III. Voraussetzungen der Beihilfe
  128. IV. Die sog. notwendige Teilnahme
  129. V. Teilnahme am erfolgsqualifizierten Delikt
  130. VI. Der Versuch der Beteiligung, §§ 30, 31 StGB
  131. VII. Handeln für einen anderen (Organ- oder Vertreterhaftung), § 14 StGB
  132. VIII. Aufbauhinweise
  133. 5. Teil: Konkurrenzen und Wahlfeststellung
  134. § 23: Konkurrenzen
  135. I. Tatmehrheit – Realkonkurrenz –, § 53 StGB
  136. II. Tateinheit – Idealkonkurrenz –, § 52 StGB
  137. III. Sog. Gesetzeskonkurrenz
  138. § 24: Wahlfeststellung
  139. I. Anwendbarkeit des Grundsatzes „in dubio pro reo“
  140. II. Die Wahlfeststellung
  141. Register

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