
Blind Spots – eine Filmgeschichte der Blindheit vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart
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Blind Spots – eine Filmgeschichte der Blindheit vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart
Über dieses Buch
Charlie Chaplin, Luis Buñuel, Lars von Trier, Takeshi Kitano: Das Thema Blindheit zieht sich durch die ganze Filmgeschichte. Den blinden Protagonisten kommen dabei ganz unterschiedliche Funktionen zu. Zum einen werden durch sie die spezifischen Wahrnehmungsmöglichkeiten des Kinos sowie technische Neuerungen (wie z.B. vom Stumm- zum Tonfilm) reflektiert; zum anderen werfen sie Fragen nach dem Verhältnis von Körper, Kultur und Behinderung auf.
Die Beiträge des Bandes verbinden filmästhetische Problemstellungen mit Ansätzen der Disability Studies und fragen nach den Ikonographien, Codierungen und Narrationen von Blindheit seit den Anfängen des Kinos. Dabei geht es nicht nur darum, wie Blindheit im Film repräsentiert wird, sondern auch um die Macht der Blicke, die Zuschauer- und Kameraposition sowie Voyeurismus. Im Mittelpunkt stehen die »blind spots« der filmischen Wahrnehmung.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover. Blind Spots – eine Filmgeschichte der Blindheit vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart
- Inhalt
- Einleitung. Blind Spots der Filmgeschichte
- Bilder zwischen Blick und Berührung. Zum ästhetischen Diskurs der Blindheit in Friedrich Wilhelm Murnaus. Der Gang in die Nach (1920/21) und Emerich Hanus’ Die Sühne (1917)
- „I can see now!“. Charlie Chaplins City Lights (1931) und Samuel Becketts Film (1965)
- Obsession der Erlösung. Douglas Sirks Magnificent Obsession (1954)
- Der totale Filmemacher. Michael Powells Peeping Tom (1959)
- Schwarz-Weiß-Bilder und Schwarz-Weiß-Denken. Guy Greens A Patch of Blue (1965)
- Nicht-Sehen als Bildereignis. Schlaf, Traum und Blindheit in Luis Buñuels Filmkunst
- Die Gefährdung des Blicks. Terence Youngs Thriller Wait until Dark (1967)
- „Am Ende gab es nur noch Bilder“. Blindheit und Bilderflut in Wim Wenders’ Bis ans Ende der Welt (1991)
- Hören statt Sehen?. Derek Jarmans Blue (1993) als Hör-Film
- „I have Seen It All“. Blindheit und Künstlertum in Lars von Triers Dancer in the Dark (2000)
- Justitia ist blind. Behinderung und Gerechtigkeit in Mark Steven Johnsons Daredevil (2003/04)
- Was die Welt zusammenhält. Figurationen des Sozialen in Fernando Meirelles’ Blindness (2008)
- „Wer kauft sich schon ein blindes Pferd?“. Das Motiv der Blindheit in Spielfilmen der DEFA 1950-1990
- Blindes Sehen. Kämpfen ohne Augenlicht in japanischen Zatoichi-Filmen
- Arbeit am Zeichen. Blindheit im chinesischen Gegenwartsfilm (1991-2014)
- Nicht-Sehen in der audiovisuellen Kultur. Zur Produktion von Blindheit in TV-Wissenssendungen
- Autorinnen und Autoren
Häufig gestellte Fragen
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