Zur besseren Lesbarkeit werden in diesem Buch personenbezogene Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen, Männer, trans- oder intersexuelle Personen beziehen, meist in der maskulinen Form dargestellt. Dies impliziert keine Herabsetzung der anderen Geschlechter und ist nur der einfacheren Lesbarkeit geschuldet.
Zuversichtlich nach vorn blicken
Die Zukunft liegt vor uns – oder wenn man es genau nimmt: Sie beginnt gerade jetzt, in diesem Augenblick. Und im Moment leben wir in Zeiten großer Veränderungen. Das bringt Herausforderungen mit sich, die uns aufs Äußerste beanspruchen. Seien es die Digitalisierung, neue Methoden und neue Anforderungen in der Arbeitswelt oder auch der Wandel der Natur und des Klimas. Neuerungen erfordern ungewohntes Handeln. Eigene Antworten und individuelles Verhalten für den Umgang mit den veränderten Gegebenheiten zu finden fordert uns, aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen: für uns und für die Folgen dieser Entwicklungen. Denn heute schon gestalten wir unser Morgen.
Manche Menschen sind voller Tatendrang, haben brillante Einfälle und engagieren sich für bestimmte Themen, entwickeln Ideen oder Techniken, um die Zukunft aus ihrer Sicht zum Beispiel fortschrittlicher, gerechter oder gesünder zu gestalten. Oder auch für sich zufriedener, glücklicher und erfüllender. Das sind die Aktiven und oft auch Tatkräftigen. Nicht jedem liegt das. Andere denken womöglich im Stillen darüber nach, was ihr Beitrag für die persönliche und berufliche Zukunft sein kann. Manche Zeitgenossen fühlen sich machtlos und wissen nicht, wo anpacken. Es gibt Menschen, die auf leisen Sohlen und in kleinen Schritten der Veränderung begegnen. Einige warten ab, was kommt, und trauen sich vielleicht nicht oder haben das Gefühl, nicht aktiv werden zu können. Und die Bequemen gibt es natürlich auch noch. In vielen Situationen unseres Lebens sind Ruhe bewahren und durchatmen genau das Richtige, wichtig und gut so. Aber bei der beruflichen Zukunft geht es darum, nach dem Durchatmen auch ins Tun zu kommen. Denn sonst werden wir irgendwie abgehängt.
Wäre es nicht schön, wenn wir mit etwas Leichtigkeit in unsere berufliche Zukunft blicken könnten? Mit Gelassenheit und einer gewissen Vorfreude auf das, was kommt? Mit einem Lächeln oder zumindest mit einem Hauch von Neugier?
Erwartungsfroh zu sein ist gar nicht so einfach, wenn man überhaupt nicht abschätzen kann, was kommt: Arbeitsmärkte verändern sich; und Unsicherheit und Komplexität, die wir heute noch nicht greifen können, stehen im Raum. Das müssen wir...