Das Leben ist kein  Drehbuch: Filme machen ohne Geld
eBook - ePub

Das Leben ist kein Drehbuch: Filme machen ohne Geld

  1. 120 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub

Das Leben ist kein Drehbuch: Filme machen ohne Geld

Angaben zum Buch
Buchvorschau
Inhaltsverzeichnis
Quellenangaben

Über dieses Buch

Wie mache ich einen Film ohne Fördermittel und Senderbeteiligung? Wie setze ich meine Ideen um? Mit welchen Einschränkungen muss ich rechnen? Was ist der Nutzen von Crowdfunding? Wie überzeuge ich andere Menschen aus dem Filmgeschäft? Muss ich eine Filmschule besuchen, um Filme machen zu können?Malte Wirtz, selbst erfolgreicher Independent- Filmemacher, streift auf unterhaltsame Weise alle Probleme, die man hat, wenn man einen Film machen möchte, aber wenig Erfahrung und kein Geld hat.Sein Fazit: Ein Film wird nicht allein durch Fleiß, Geld und Stars groß, sondern durch Fantasie und Esprit.

Häufig gestellte Fragen

Gehe einfach zum Kontobereich in den Einstellungen und klicke auf „Abo kündigen“ – ganz einfach. Nachdem du gekündigt hast, bleibt deine Mitgliedschaft für den verbleibenden Abozeitraum, den du bereits bezahlt hast, aktiv. Mehr Informationen hier.
Derzeit stehen all unsere auf Mobilgeräte reagierenden ePub-Bücher zum Download über die App zur Verfügung. Die meisten unserer PDFs stehen ebenfalls zum Download bereit; wir arbeiten daran, auch die übrigen PDFs zum Download anzubieten, bei denen dies aktuell noch nicht möglich ist. Weitere Informationen hier.
Mit beiden Aboplänen erhältst du vollen Zugang zur Bibliothek und allen Funktionen von Perlego. Die einzigen Unterschiede bestehen im Preis und dem Abozeitraum: Mit dem Jahresabo sparst du auf 12 Monate gerechnet im Vergleich zum Monatsabo rund 30 %.
Wir sind ein Online-Abodienst für Lehrbücher, bei dem du für weniger als den Preis eines einzelnen Buches pro Monat Zugang zu einer ganzen Online-Bibliothek erhältst. Mit über 1 Million Büchern zu über 1.000 verschiedenen Themen haben wir bestimmt alles, was du brauchst! Weitere Informationen hier.
Achte auf das Symbol zum Vorlesen in deinem nächsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Weitere Informationen hier.
Ja, du hast Zugang zu Das Leben ist kein Drehbuch: Filme machen ohne Geld von Malte Wirtz im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten Büchern aus Medios de comunicación y artes escénicas & Dirección y producción cinematográfica. Aus unserem Katalog stehen dir über 1 Million Bücher zur Verfügung.

1Der 1. Akt | Das Drehbuch

Ich war engagiert als Regisseur für eine Web-Serie und es sollte eine komische Szene zwischen einer Frau und einem Mann gedreht werden, in der es um Missverständnisse ging. Wir probten die Szene, zuerst ohne Kamera. Da ich auch am Theater gearbeitet habe, liebe ich es, wenn man Zeit für Proben mit den Schauspielern hat; das Team kann sich die Proben ansehen oder sich kurz entspannen. Im Idealfall sehen sie sich die Szene an und kommen auf weiterführende Ideen, wie sie die Szenen mit ihrer Arbeit bereichern können. Wir proben also diese Szene, und ich merke, dass der Rhythmus hinten und vorne nicht stimmt – und das ist nicht sprichwörtlich gemeint. Die Szene begann schnell, war in der Mitte interessant und wurde kurz vor der Pointe viel zu langsam. Keiner lachte und ich gähnte. Wir nahmen uns Stifte und begannen, die Szene zu bearbeiten, bis sie komisch wurde.
Also, wenn das Drehbuch nicht perfekt ist, und ihr merkt es am Set, dann habt den Mut, es anzupassen, auch und gerade, wenn ihr es selbst geschrieben habt. Ich habe zahlreiche eigene Bücher verfilmt und am besten verhält es sich, wenn man das Buch so behandelt, als wäre es von einem anderen Autor.
Häufig geht es mir so, dass ich die Motivationen der Figuren direkt nach dem Schreiben vergesse oder sie nur unterbewusst vorhanden waren und ich sie mir nicht klar gemacht hatte. Wenn du also mit deinem eigenen Buch an das Set kommst, stellen die Schauspieler die gleichen Fragen, wie bei einem anderen Buch. Ich habe früher (wahrscheinlich auch noch heute) häufig den Fehler gemacht zu denken, da ich das Buch geschrieben habe, weiß ich alles. Doch es ist genau andersrum, meistens habe ich ein fremdes Buch schneller analysiert als das eigene.
Also, wenn ihr euer eigenes Buch verfilmen wollt, dann überlegt euch genau, was die Figuren wollen, aus welchem Umfeld sie kommen, welche Konflikte vorherrschen und schreibt es auf! Ich habe es nicht immer gemacht, manchmal intuitiv die richtigen Antworten gewusst, manchmal aber auch intuitiv falsch gelegen.
Wenn ihr die Zeit habt, empfehle ich auch immer, Probeaufnahmen zu machen. Entweder, um die passenden Schauspieler zu finden, den richtigen Kameramann oder den Look kennenzulernen. Das Problem ist, dass wir einen Film herstellen, der aus Farben, Sprache, Musik, Handlung, Licht, Schatten, Lärm, Stille und noch vielem mehr besteht. Jemand anderem zu vermitteln, wie man sich etwas vorstellt, ist häufig sehr schwer. Manchmal hat man das Glück, Leute, die am Film mitarbeiten, schon lange zu kennen und man kennt die «Sprache» des anderen. Aber auch da kann es passieren, dass man sich nicht versteht. Oftmals merke ich, dass andere Filme als Referenz benutzt werden. Dann fallen Sätze wie: «Die Kamera so wie bei HOT FUZZ, aber die Dialoge eher trocken wie in skandinavischen Thrillern, die Effekte wie bei den Marvel-Verfilmungen und die Musik so 50s.» Ich merke immer, dass ich mir anschließend gar nichts mehr vorstellen kann. Ein Film als Referenz kann manchmal Bilder hervorrufen, nur muss man sich klar machen, dass man seinen eigenen Film, mit seiner eigenen Geschichte erzählen will, und so können Referenzen stets nur Näherungswerte sein.
Entschuldigt, dass ich meine schön angedachte Struktur verliere, doch mir ist es wichtig, meinem Schreibfluss zu folgen, und ich werde gegebenenfalls die Kapitel im Nachhinein sortieren.

2Story – Improvisation | Keine Improvisation?

«JURASSIC PARK: DER WEISSE HAI mit Dinosauriern.» Storytechnisch finde ich es einfacher, solche Vergleiche zu ziehen, obwohl es hier auch kritisch ist, weil jede Geschichte einzigartig ist, es sein sollte und ein Vergleich immer hinkt. Doch zur schnellen Kommunikation hilft es ungemein. Ich merke auch, wenn ich mich mit Leuten über ein neues Projekt unterhalte, steht häufig der Titel noch nicht fest, und deswegen braucht es andere Hinweise, mit denen man erklärt, um was für einen Film es sich handelt. Nämlich die Handlung, die Geschichte. Ich habe oft das Problem, dass meine Geschichten nicht so «spektakulär» sind, und ich, wenn ich sie jemandem erzähle, selber enttäuscht bin. Dort wird nie die Welt gerettet, werden keine Kriege verhindert. Meistens geht es um Menschen und ihre Geschichten und Beziehungen. Naja, ich merke schon, dass ich nicht darüber schreiben möchte. Ich will nicht, dass ihr das Buch zur Seite legt und damit die Wände tapeziert.
Die Story ist der Anker eures Films. Es muss aber nicht das Ein und Alles sein. Manche Filme funktionieren anders, sie gehen über die Stimmung, die Farben, das gezeigte Milieu etc. Eine spannende Story hilft, die Zuschauer in den Bann zu ziehen. Wenn ihr selber im Aufzug, wie es in allen anderen Büchern steht, dem entscheidenden Produzenten begegnet und nicht die Geschichte erzählen könnt, heißt es nicht, dass es keine Geschichte gibt, sondern nur, dass ihr sie noch nicht in Worte fassen könnt. Aber das solltet ihr können, wenn ihr Partner für euren Film sucht.
Ich schweife noch einmal ab, weil ich die Aussage von eben brechen will. Es ging in meinem Fall nur, weil ich das Glück hatte, alle Beteiligten des Films, den ich machen wollte und von dem ich nicht einmal selber genau wusste, worum es gehen wird (nur die Startbedingungen waren mir klar), kannte, und sie mir ihr Vertrauen schenkten. Manche nur sehr widerwillig, aber sie taten es.
So hatte ich die Chance, einen Film zu drehen, bei dem keiner wusste, was passieren würde. Es war ein wunderbares und spannendes Erlebnis, da ich selber beim Drehen überrascht wurde. Am Ende war der Film so, wie wir es alle wollten. Der Geschmack, der Humor, die Lakonie, die Bitterkeit, der Spaß, all das steckte in dem Film, so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Geschichte, um dieses Erlebnis zu vermitteln, musste beim Dreh gefunden werden.
Doch STOPP! Ich sage entschieden: Das ist kein guter Weg, um Filme zu machen. Es ist sogar ein schlechter Weg, um Filme zu machen. Wenn ich ein einflussreicher Filmproduzent wäre, würde ich vom Regisseur wissen wollen, was für einen Film er drehen wird, und wenn er mir erzählte, er wisse es nicht, es gäbe auch keine Geschichte, nicht mal alle Schauspieler stünden fest, wäre ich äußerst kritisch und wüsste nicht, ob es sinnvoll wäre, so jemandem Geld in die Hand zu geben. Hier wäre es erneut eine Frage des Vertrauens.
Zweitens: Der Vorteil, wenn man mit einem fertigen Drehbuch arbeitet, ist, dass man bis auf den Millimeter genau eine Kamerafahrt planen kann. Jede Einstellung kann wie ein Gemälde komponiert werden und dann müssen nur noch die Schauspieler durch das Bild «hopsen». Jeder Regisseur betrachtet Film auf eine andere Weise, jeder Zuschauer schätzt Filme auf eine andere Weise.
Ich sage nur, dass ein gut geplanter Film eine große Magie entwickeln kann, weil jedes Detail so entstanden ist, wie es angedacht war. Bei der Arbeitsweise ohne Script haben alle Beteiligten den Wunsch nach einem höheren Maß an Authentizität. Ich habe Drehsituationen erlebt, die man in der Form nicht hätte planen können. Diese Schätze, die neben dem Weg auf einen warten, kann es jedoch genauso gut bei einem «geplanten» Film geben.
Die Antwort auf Prinzessin Leias Satz: «Ich liebe dich» in STAR WARS sollte ursprünglich schnulzig sein, doch Harrison Ford formulierte sie spontan um und entgegnete: «Ich weiß.» Es gibt also in der Tat eine große Zahl an improvisierten Sätzen und Handlungen in Filmen, die ein fertiges Drehbuch haben, in denen der Schauspieler jedoch merkt, dass eine andere Aktion passender für die Figur wäre.
Ich hatte von der Web-Serie erzählt; auch da hatten wir einen halbwegs geplanten Dreh und unser Glück war es, die Offenheit zu haben, die Szene neu zu proben und so der Komik näher zu kommen.
In anderen Situationen, in denen eine Szene bis auf das letzte My durchgeplant ist, kommt es immer wieder vor, dass das Schauspiel mechanisch wird. Die Schauspieler haben einen irren technischen Parcours, den sie zu bewältigen haben, und es ist für sie die Hölle, in solch einer Situation noch natürlich zu spielen. Ich habe für diese Momente, wenn alles festgefahren ist, einen Trick, den ich jedoch erst später verraten werde.
Am Anfang macht es Spaß, aber nach einer gewissen Zeit ist es wirklich harte Arbeit.
Ich bekomme in diesen Moment Muskelkater in den Augen. Das ist mein Zeichen, eine Pause zu machen. Doch ich will schnell noch ein paar Sätze schreiben.
Ich denke, das Thema: «Planung und Spontaneität und wie man beides vermischen kann» wird uns häufiger begegnen. Übrigens ist es nicht neu, dass man vor einem Publikum improvisiert, es existierte schon in der Commedia dell’ arte, im Jazz und einige Stummfilmstars erfanden den Großteil ihrer Gags am Set (Charlie Chaplin, Buster Keaton u. v. m.).
Jedem wird bewusst sein, dass man keine Beethoven-Symphonie improvisieren kann und auch nicht den WEISSEN HAI. Im Zweifel rate ich immer dazu, ein Drehbuch zu schreiben und es notfalls wieder wegzulegen, aber die ganzen Ideen, die man erschaffen hat, sind in euren Köpfen, und ihr könnt darauf zurückgreifen.

3Das erste Buch | Wie schreibe ich es?

Es tat gar nicht so weh, ich wusste jedoch nie, wie es gehen soll. Habe Angst gehabt vor dem Schritt, ein 100-seitiges Drehbuch zu schreiben. Ich habe 1000 Karteikarten beschrieben. Keine schlechte Methode, wenn man Lust darauf hat. Wenn man sie nicht braucht, dann sollte man es lassen.
Also, ich wusste nicht, wie man ein Drehbuch schreibt, und habe mit mir gekämpft. Ich habe immer vom Auftrag eines Produzenten im Fahrstuhl geträumt, der nie kam, und irgendwann habe ich angefangen, das Buch zu schreiben.
Ich glaube, das Beste ist, wenn man das Buch für jemanden schreibt. Es kann ein Freund sein, eine Freundin, ein Verwandter, ein Lama – wer auch immer. Damals wusste ich also, dass ich das Buch für meine Clique schreibe. Wir hatten einen ähnlichen Humor und ich hatte dadurch einen Stil im Kopf.
Ich glaube, es war das witzigste Buch, das ich je geschrieben habe. Es hat immerhin dazu geführt, dass mir die Idee von einem Produzenten geklaut wurde. Leider hat er die besten Szenen nicht geklaut und der Film ist mäßig geworden. Man sagt ja, schlechte Sachen klaut man nicht.
Ich weiß nicht, ob ich danach weniger witzig geschrieben habe, damit ich nicht nochmal beklaut werde, oder ob es einen anderen Grund hatte. Jedenfalls habe ich gelernt, nicht gleich das ganze Buch an einen Produzenten zu schicken.
Also, wenn ihr ein Buch schreiben wollt, dann macht es!
Ich kann nicht sagen, auf welche Weise es am besten gelingt. Ich habe Bücher geschrieben, bei denen ich vorher ein Exposé hatte, bei denen ich vorher ein Treatment hatte. Ich habe Bücher geschrieben, während ich parallel den gleichen Film gedreht habe. Auch eine spannende Erfahrung. Ich habe mit Karteikarten gearbeitet, ich habe ohne Karteikarten gearbeitet; ich habe im Sitzen, im Stehen, im Liegen, im Café, zu Hause, in der Bahn, im Flugzeug, im Büro, in der Bibliothek, mit dem Bleistift, mit dem Computer, mit Tinte oder mit dem Kugelschreiber geschrieben. Ich brauche keine besondere Umgebung, jedes Projekt hat seine Arbeitsweise bekommen. Findet Eure Arbeitsweise und ändert sie, wenn sie euch nervt.
Ich habe mit anderen Autoren zusammengeschrieben und ich schreibe noch mit anderen Autoren zusammen. Ich finde es einfacher, als sich die Regie zu teilen, da man hier nicht im Kontakt mit vielen Menschen steht.
Ich war einmal in der Situation, als ich als Regieassistent gearbeitet habe, dass ich einen besseren Draht zu den Schauspielern hatte als der Regisseur. Für eine kurze Zeit hat es mein Ego gestreichelt, doch dann habe ich gemerkt, dass es dem Film nicht guttut. Die Schauspieler brauchen eine Bezugsperson, an die sie sich wenden können, wenn sie Fragen haben. Es ist nicht schlimm, wenn es nicht der Regisseur ist, nur muss dann sichergestellt sein, dass beide Personen das gleiche Ziel verfolgen und es muss regelmäßige Absprachen geben.
Bei der Produktion, bei der ich als Regieassistent von vielen Schauspielern angesprochen wurde, kam es zu vielen schrägen Situationen. Der Film spielte hauptsächlich in der Nacht, und so drehten wir neun Nächte hintereinander. Der Regisseur war ständig übermüdet. Er begann einen Take mit dem deutschen Startbefehl «Bitte» und die Szene wurde gespielt. Es war eine gute Schauspielleistung und alle warteten auf das «Danke» des Regisseurs. Die Schauspieler blieben in der Rolle, der Kameramann hielt die Kamera fest, der Tonmann begann zu schwitzen. Ich traute mich kaum zu atmen, bis ich zum Regisseur schaute und sah, dass er eingeschlafen war.
Ich wollte ihn unauffällig wecken, um ihn nicht bloßzustellen und schubste ihn leicht an. Er schreckte auf, rief kurz nach seiner Mutter, dann flüsterte ich ihm zu, er solle «Danke» rufen und endlich hielten alle an.
Dieser heilige Moment, wenn die Kamera «rollt» und der Regisseur «Bitte» sagt, bis zum «Danke», ist für mich einer der schönsten Situationen im Leben. In dieser kurzen Zeit ist alles magisch, jede Bewegung, jeder Atemzug, jeder Wimpernschlag wiegt goldschwer, alle Beteiligten fühlen die Energie der Aufnahme und man weiß, dass etwas Geniales passiert. Zumindest denkt man es in dieser Sekunde.
Jahre später habe ich die wohl talentierteste Cutterin Deutschlands gesprochen, die mir zwei Weisheiten verraten hat, die ich bislang leider nie gänzlich befolgt habe. Die erste ist mehr eine filminterne; die Cutterin sagte mir: «Malte, einen Schnitt kann man nur beurteilen, wenn man das Rohmaterial kennt.»
Ist eigentlich klar, das Drehmaterial ist wie die Zutaten für einen Koch. Sind diese unzureichend, kann das Ergebnis auch nur unzureichend werden.
Die zweite, wichtigere, Weisheit ist: In der Regel sortiert der Regisseur nach jedem Take in «Kopierer» oder «Nicht-Kopierer»*. Sie sagte mir, sie schaue alle Takes, egal was der Regisseur am ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Der Autor
  3. Titel
  4. Impressum
  5. Inhalt
  6. Einleitung
  7. Einleitung – 2. Teil
  8. 1 Der 1. Akt | Das Drehbuch
  9. 2 Story – Improvisation | Keine Improvisation?
  10. 3 Das erste Buch | Wie schreibe ich es?
  11. 4 Die Vorführung | Muss ich nervös werden wenn die Zuschauer den Film nicht mögen?
  12. 5 Filmemachen ohne Geld | Wie geht das?
  13. 6 Die Zuschauer | Sind sie ein Teil des Films?
  14. 7 Der Einstiegs-Punkt | Wann fängt ein Film wirklich an?
  15. 8 Der 2. Akt | Wie halte ich die Spannung?
  16. 9 Wie motiviere ich andere?
  17. 10 Junges Team vs. erfahrenes Team?
  18. 11 Streitigkeiten, Rebellion
  19. 12 Außergewöhnliche Bedingungen
  20. 13 Welche Kamera ist die richtige?
  21. 14 Was sind die Vorteile des Independent-Filmemachens?
  22. 15 Kürzen und Verdichten | Wie funktioniert Humor?
  23. 16 Das Thema | Worüber spreche ich?
  24. 17 Der Mittelpunkt | Was verändert sich, wenn man die Hälfte der Geschichte geschafft hat?
  25. 18 C-Part | Die besondere Szene
  26. 19 Aussage, Rhythmus, Bilder
  27. 20 Let’s talk about money | Wieviel Geld brauche ich?
  28. 21 Was ist die richtige Veröffentlichung?
  29. 22 Warum überhaupt einen Film machen? | Wir alle machen Filme
  30. 23 Die vierte Wand | Brechen oder nicht brechen, das ist hier die Frage
  31. 24 Pitchen | Schreibst du noch, oder pitchst du schon?
  32. 25 3. Akt | Das Finale beginnt
  33. 26 Zeitgeist | Warum diese Geschichte jetzt erzählen?
  34. 27 Wer spielt den König? McGuffin & Furcht
  35. 28 Eine bunte Tüte voller Tipps
  36. 29 Das Ende finden