555 Dinge, die ein Weltreisender wissen sollte
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555 Dinge, die ein Weltreisender wissen sollte

  1. 192 Seiten
  2. German
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  4. Über iOS und Android verfügbar
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555 Dinge, die ein Weltreisender wissen sollte

Über dieses Buch

Wo befindet sich das mieseste Hotel der Welt? Wie viel Eintritt kostet das Museum der unerhörten Dinge? Wie kommt man zum schiefsten Turm Deutschlands? Wo ist der tiefste Pool der Welt? Und wo die am höchsten gelegene Toilette? Wo kommt man in der Antarktis an Bargeld? – Nützliches und unnützes Reise-Wissen sowie Fettnäpfchen aller Art. Ein besseres Geschenk für Frauen und Männer ist kaum vorstellbar.

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Information

Jahr
2018
ISBN drucken
9783765489815
eBook-ISBN:
9783734313974

EUROPA

Albanien

1Wie Pilze aus dem Boden

Albanien. Albaniens bekannteste Attraktion ist ein bizarres Erbe seines Diktators Enver Hoxha (1908–1985). Der war fast krankhaft davon überzeugt, sein Land werde von fremden Mächten erobert, und ließ überall kleine Bunker bauen, meist in Pilzform. Vier Albaner sollten bei den befürchteten Invasionen je einen der »Pilze« bemannen. Das wären insgesamt 750 000 Bunker. Es wurden wohl »nur« 200 000. Aber sie verschandeln nun die schöne Landschaft.

Bosnien-Herzegowina

2Wer den Fening nicht ehrt …

Bosnien-Herzegowina. Die gute alte Mark, sie lebt! In Bosnien-Herzegowina ist die Mark (Plural: Marka) das offizielle Zahlungsmittel, unterteilt in 100 Fenings (oder Feninga). Schon in Jugoslawien war die deutsche Mark eine inoffizielle Zweitwährung, deren Stabilität sich beim Zerfall des Staates bewährte. Als die Mark – bald mit eigenen Geldscheinen – entstand, wurde sie wertmäßig an die deutsche Währung angebunden.

Mazedonien

3Tage der offenen Tür

Vevchani. Mit seinem Karneval feiert das Dorf Vevchani in Mazedonien vom 12. bis 14. Januar das Jahresende (nach dem julianischen Kalender). Die Bürger treiben hinter selbstgemachten Masken alles Böse des alten Jahres aus. Noch gilt in vielen Häusern, dass sie zum Karneval jedermann offenstehen. Zum Abschluss des Festes werden die meisten Masken gemeinsam verbrannt – das wird dann garantiert ein gutes neues Jahr.

Montenegro

4Steinreiches Inselchen

Gospa al Skrpjela. Auch in Montenegro versetzt der Glaube die Berge nur im übertragenen Sinn. Aber eine Insel hat er dort schon geschaffen: Gospa al Skrpjela in der Bucht von Kotor. Dort versenken seit langem glücklich heimkehrende Fischer und Seeleute Steine für die Gottesmutter. Daraus wurde schließlich eine Insel, die heute eine Kirche trägt. Am 22. Juli eines jeden Jahres fahren Einwohner wie Touristen zu dieser Insel und versenken weitere Felsbrocken.

Serbien

5Schön dumm

Belgrad. Die Bürger von Belgrad haben ihr eigenes »Silicon Valley«. Diesen Spitznamen trägt nämlich der Teil der Altstadt, in dem die meisten Cafés und Bars vereint sind, weil man dort besonders häufig auf junge Belgraderinnen trifft, die sich mithilfe plastischer Chirurgie haben »aufpolstern« lassen. Spötter buchstabieren das Viertel auch gerne als »Sillycon Valley«, Bezug nehmend auf das englische silly (»dumm«).

Andorra

6Wo Papst und Präsident herrschen

Andorra. Die Gegend in den Pyrenäen kennen die meisten nur in Zusammenhang mit Wintersport oder als billiges, da steuerfreies Shoppingparadies. Dass der Zwergstaat vom französischen Präsidenten und vom Bischof in Urgell gemeinsam regiert wird, wissen die wenigsten. Beide haben zwar fast nur repräsentative Funktionen, aber da der Bischof wie alle seine Kollegen vom Papst selbst eingesetzt wird, ist Andorra laut Verfassung ein Ko-Fürstentum.

Liechtenstein

7Ärger im (Steuer-)Paradies

Liechtenstein. Das Fürstentum ist neben Usbekistan das einzige Land in Europa ohne Küstenzugang, das nur von Ländern umgeben ist, die ihrerseits ebenfalls ohne Meer sind: Österreich und die Schweiz. Eine Lage quasi wie in einem Safe. Als solcher wurde Liechtenstein denn auch genutzt: Hier hat man Milliarden Euro, Dollar und Pfund abseits des Zugriffs gieriger Finanzämter gebunkert. Aber: Temps perdu! Seit Neuestem kassiert der deutsche Fiskus auch in Liechtenstein.

8God save the Fürst

Liechtenstein. Britische Touristen fühlen sich hier ganz heimisch, wenn's offiziell wird: Die Nationalhymne des Fürstentums klingt fast wie God Save the Queen. Das bestritt auch Josef Frommelt nicht, als er 1983 dem Fürstentum seine Komposition vorstellte. Er hatte sich an ein altes Lied der Region angelehnt, dessen Melodie vielleicht von Liechtensteinern aus England mitgebracht worden war.

San Marino

9Eine zweite »Serenissima«

San Marino. Der fünfte der europäischen Zwergstaaten ist zurecht stolz auf seinen Titel als »älteste aktive Republik der Welt«. Das kleine Land in den Bergen, eine recht unauffällige Enklave in Italien – die Amtssprache ist auch Italienisch – und unweit des Adria-Badeorts Rimini gelegen, kann überdies seit dem Jahr 1600 eine der ältesten Verfassungen der Erde vorweisen. Und wie die einstige Republik Venedig trägt auch San Marino den Ehrentitel »La Serenissima«, die Verehrungswürdige.

10Leckere Türme

San Marino. Die drei Türme der Festung La Guaita auf dem Monte Titano sind nicht nur das Wahrzeichen von San Marino, sondern auch die Paten der Torta Tre Monti. Für die »Torte der drei Berge«, das kulinarische Markenzeichen der Mini-Republik, werden zwischen runde Waffellagen Schichten von Schoko- oder Haselnusscreme gestrichen, und zu guter Letzt überzieht man das Ganze mit einer Schokoladenschicht. Lecker!

Belgien

11Das Geheimnis der Fritten

Belgien. Was eint das zerstrittene Belgien? Natürlich Schokolade, Bier und Fritten. Letztere sind nicht umsonst weltberühmt, denn die möglichst von Hand geschnittenen Kartoffelstäbchen werden gleich zweimal frittiert. »Innen weich, außen kross« ist das Motto. Die Nationalspeise ist schon gesetzlich geschützt, der Welterbestatus wird angestrebt. Viele Fritteure brutzeln die Leckereien übrigens in Pferdeschmalz.

12In Esperanto-Land

Amikejo. Im deutschsprachigen Teil von Belgien sollte um das Jahr 1900 herum der erste Esperanto-Staat der Welt entstehen: Amikejo, der »Ort der Freunde«. Der 3,4 Quadratkilometer große Landstrich bei Moresnet war damals zwischen den Niederlanden und Preußen umstritten und deshalb neutral. Der Plan von Amikejo zerschlug sich letztlich, aber Esperanto-Fans pilgern noch heute in die Region, wo es Sprachkurse gibt und Restaurants die Gerichte auf ihren Speisekarten in Esperanto anbieten.

13Fische in Rotwein

Geraardsbergen. Fisch und Wein ist eine gute Kombination. Auch wenn der Fisch im Rotwein noch lebt, meinen zumindest die Belgier in Geraardsbergen, wenn sie beim »Krakelingen«-Festival am letzten Sonntag im Februar die kleinen grondlinge herunterspülen. Tierschützer haben erreicht, dass nur 20 Leute dem alten Brauch (»Lebendes revitalisiert«) folgen, ihr Ziel wäre aber: nur noch Marzipanfische ins Glas!

14Mit Krawatte in die Schlacht

Steenkerque. Der Ort in Wallonien fand 1692 zwischen Franzosen und Niederländern einen Platz in der Historie – auch in der der Mode: Weil die Offiziere der Grande Nation bei einem Überraschungsangriff ihre Krawatten nicht mehr ordentlich binde...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Inhalt
  4. Überall ist Wunderland …
  5. Europa
  6. Amerika
  7. Nahost
  8. Asien
  9. Ozeanien
  10. Afrika
  11. Die Pole und der Mond
  12. Impressum

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