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Theorie der Raumplanung
Regionalwissenschaftliche Grundlagen für die Stadt-, Regional- und Landesplanung
- 477 Seiten
- German
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Theorie der Raumplanung
Regionalwissenschaftliche Grundlagen für die Stadt-, Regional- und Landesplanung
Über dieses Buch
Dieses Werk deckt ein von politischen Mandataren, Regionalökonomen und Betriebswirten, Stadt-, Regional- und Landesplanern, Humangeographen und Architekten vielfach beklagtes Theorie-Defizit. Es wurde einerseits als Theoriehandbuch für Planungspraktiker, anderseits als Lehrbuch für Studenten der Raumplanung und verwandter Fächer konzipiert. Neben anerkanntem tradierten Fachwissen enthält das Buch eine Fülle neuer Erklärungs- und Bewertungsansätze.
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Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einführung
- 1. Grundlagen dieser Raumplanungstheorie
- 1.1. Problemfeld
- 1.2. Grundbegriffe
- 1.3. Basishypothesen
- 1.4. Plädoyer für gerechte Siedlungen
- Teil A: Raumplanungsbezogene Regionalanalyse
- 2. Technologie des Standortes
- 2.1. Kriterien zur technologischen Standort-Definition
- 2.2. Räumliche Lage von Standorten
- 2.2.1. Wirkungen der zwischenstandörtlichen Entfernung auf die Standortqualität
- 2.2.2. Entfernungsrelativierender Zweck von zwischenstandörtlichen Leitungen und Grenzen
- 2.2.3. Modelle zwischenstandörtlicher Beziehungen
- 2.3. Ausstattungsfaktoren von Standorten
- 2.3.1. Hierarchie der Standorteigenschaften
- 2.3.2. Bodenbezogene Standorteigenschaften
- 2.3.3. Infrastrukturelle Standorteigenschaften
- 2.3.4. Bodenordnungsbezogene Standorteigenschaften
- 2.4. Standortbezogene Nebenwirkungen von infrastrukturellen Leitungen und Eigentumsgrenzen
- 2.4.1. Überlegungen zur ursprünglichen Funktionsidentität von infrastrukturellen Leitungen und Grundstücksgrenzen
- 2.4.2. Grenzwirkungen von infrastrukturellen Leitungen
- 2.4.3. Leitungswirkungen von bodenbezogenen Eigentumsgrenzen
- 2.4.4. Funktionswechsel von Leitungen und Grenzen in der Regionalentwicklung
- 2.5. Zur standortspezifischen und gebietlichen Bewertung der Netzgestalt von Leitungs- und Grenzsystemen
- 2.5.1. Bewertungsgrundlagen
- 2.5.2. Standorte in Leitungsnetzen der Infrastruktur
- 2.5.3. Standorte in Grenznetzen der Bodenordnung
- 2.5.4. Zur gebietlichen Bewertung der Netzgestalt von Leitungs- und Grenzsystemen
- 2.6. Die Siedlungsstruktur in graphentheoretischer Interpretation
- 2.6.1. Zur graphentheoretischen Kennzeichnung von Leitungs- und Grenznetzen
- 2.6.2. Ausgewählte graphentheoretische Meßzahlen der Netzstruktur
- 2.6.3. Abbildung der Siedlungsstrukur mit Hilfe von Leitungs- und Grenzgraphen
- 3. Nutzung und marktmäßige Bewertung der Standorte
- 3.1. Begriffe, Annahmen und Befunde zur Standortnutzung
- 3.1.1. Begriffliche Grundlagen der standörtlichen Nutzungstheorien
- 3.1.2. Empirische Regelhaftigkeiten bei Standortentscheidungen
- 3.1.3. Zur Rationalität der Standortnutzung
- 3.2. Optimale Zuordnung von Standorten und Aktivitäten
- 3.2.1. Standörtliche Nutzungsfunktionen
- 3.2.2. Der optimale Standort für eine bestimmte Nutzungsfunktion
- 3.2.3. Standörtliche Nutzbarkeit
- 3.2.4. Die optimale Nutzung eines bestimmten Standortes
- 3.3. Individueller Nutzen aus Standorten
- 3.3.1. Standortbezüge des individuellen Nutzens
- 3.3.2. Nutzungstechnologische Beschreibung des standortbezogenen individuellen Nutzens
- 3.3.3. Zugangstechnologische Beschreibung des standortbezogenen individuellen Nutzens
- 3.4. Soziales Handlungssystem der Standortnutzung
- 3.4.1. Soziale Bedingungen für die Standortnutzung
- 3.4.2. Soziale Rollen im Handlungssystem der Standortnutzung
- 3.4.3. Handlungsspielräume bei der Standortnutzung
- 3.5. Standortmarkt
- 3.5.1. Standorte als Marktobjekte
- 3.5.2. Zur Bewertbarkeit von Standortqualität auf heterogenen Standortmärkten: das standörtliche Nutzungspotential
- 3.5.3. Die Faktoren des standörtlichen Nutzungspotentials
- 3.5.4. Subjekte des Standortmarktes
- 3.5.5. Rentenbildung auf dem Standortmarkt
- 4. Regionalentwicklung
- 4.1. Skizze der Regionalentwicklung
- 4.2. Empirische Regelhaftigkeiten in der Regionalentwicklung
- 4.2.1. Begriffliche Grundlagen und erkenntnisleitende Prinzipien zur Empirie der Regionalentwicklung
- 4.2.2. Die Spezialisierungsregel
- 4.2.3. Die Interaktionsregel
- 4.2.4. Die Zentralisierungsregel
- 4.2.5. Die Verteilungsregel (Rank-Size-Rule)
- 4.2.6. Sozialökologische Befunde zur Dynamik im Siedlungsgefüge
- 4.3. Zur regionalen Aggregation von Standorten und Nutzungen
- 4.3.1. Das regionale System der Verfügungsrechte, Austauschmöglichkeiten und Flächennutzungen
- 4.3.2. Regionale Wirkungen einzelwirtschaftlicher Entscheidungen
- 4.3.3. Einzelstandörtliche Wirkungen politischer Entscheidungen
- 4.4. Erklärung der Regionalstruktur aus sozialen und technischen Normen
- 4.4.1. Wichtige Argumentationslinien bei der Erklärung der Regionalstruktur
- 4.4.2. Formalisierte Beschreibung von normierten gebietlichen Verfügungsrechten mit Hilfe der Theorie der zentralen Orte
- 4.4.3. Formalisierte Beschreibung der durch technische Normen bestimmten gebietlichen Infrastruktur und Bodenordnung
- 4.4.4. Zur Entwicklung des regionalen Zentralitätsgefüges
- 4.5. Einzelstandörtliche Dynamik in der Regionalstruktur
- 4.5.1. Nutzungsveränderungen auf dem einzelnen Standort
- 4.5.2. Veränderungen der standörtlichen Nutzungspotentiale in einer Region
- 4.5.3. Definition und Kriterien des standörtlichen Niederlassungspotentials
- 4.6. Agglomeration in der Regionalentwicklung
- 4.6.1. Befunde zum Agglomerationsprozeß
- 4.6.2. Begriffliche Grundlagen der Agglomerationsforschung
- 4.6.3. Makroanalytische Erklärung der regionalen Agglomeration
- 4.6.4. Mikroanalytische Erklärung der regionalen Agglomeration
- 4.6.5. Migrationen: zugleich Ursache und Wirkung des Agglomerationsprozesses
- Teil B: Politikbezogene Raumplanung
- 5. Standorte als Produkte politischer Entscheidung
- 5.1. Ein neues Paradigma zur Erklärung der Regionalentwicklung: Standorte als von Gebietskörperschaften produzierte Güter
- 5.2. Institutioneller Rahmen der Standortproduktion
- 5.2.1. Zur institutionellen Struktur „Standorte produzierenden Betriebe“ in Gebietskörperschaften
- 5.2.2. Beziehungen zwischen verschiedenrangigen Gebietskörperschaften im Prozeß der Standortproduktion
- 5.2.3. Beziehungen zwischen gleichrangigen Gebietskörperschaften im Prozeß der Standortproduktion
- 5.3. Zur politisch-ökonomischen Bedeutung der Raumplanung
- 5.3.1. Regionalpolitik und Raumplanung im traditionellen wissenschaftlichen Verständnis
- 5.3.2. Raumplanung als Management der Standortproduktion
- 5.3.3. Raumplanung und Fachplanung
- 6. Wirtschaftliche Produktion des einzelnen Standortes
- 6.1. Produkteigenschaften von Standorten orientiert am Nutzungspotential
- 6.1.1. Standörtliche Nutzungsfunktion und Produktfunktion für Standorte
- 6.1.2. Standörtliches Nutzungspotential als technologisches Ziel der Standortproduktion
- 6.2. Faktoren der Standortproduktion
- 6.2.1. Kriterien für die Definition von Standort-Produktionsfaktoren
- 6.2.2. Boden als Produktionsfaktor für Standorte
- 6.2.3. Infrastruktur als Produktionsfaktor für Standorte
- 6.2.4. Bodenordnung als Produktionsfaktor für Standorte
- 6.3. Produktionsfunktion für den einzelnen Standort
- 6.3.1. Struktur der Produktionsfunktion für Standorte
- 6.3.2. Die Ausprägung der Faktorarten und Faktormengen in der Produktionsfunktion zum standörtlichen Nutzungspotential
- 6.3.3. Die Ausprägung der Standortnutzung in bezug auf die Faktorkapazität
- 6.4. Produktionskosten für den einzelnen Standort
- 6.4.1. Struktur der Kostenfunktion für den einzelnen Standort
- 6.4.2. Kosten der Faktorkombination „Infrastruktur“ und „Bodenordnung“
- 6.4.3. Kosten der Faktorkombination „Boden“ und „Infrastruktur“
- 6.4.4. Kosten der Faktorkombination „Boden“ und „Bodenordnung“
- 6.4.5. Kosten für die Kombination der Faktoren „Boden“, „Infrastruktur“ und „Bodenordnung“
- 6.5. Nutzentheoretische Eiwägungen zur Optimierung der Standortproduktion
- 6.5.1. Der Nutzen aus der Standortproduktion
- 6.5.2. Die nichteindeutige Zuordnung von Gütern und deren Nutzung bei Lancaster
- 6.5.3. Das Gut „Standort“ in der Nutzenfunktion der Gebietskörperschaften
- 6.5.4. Anmerkungen zur Optimierung der Standortproduktion
- 6.6. Exkurs: Zur Standortproduktion analoge Interpretationen anderer Staatstätigkeiten
- 6.6.1. Produktion von Arbeitskräften
- 6.6.2. Produktion neuer standörtlicher Nutzungstechniken
- 7. Politische Rationalität der Raumplanung
- 7.1. Zur Forderung nach rationaler Raumplanung
- 7.2. Raumplanung im regionalpolitischen Dilemma
- 7.2.1. Regionalbezug privater und Standortbezug politischer Interessen
- 7.2.2. Politische Funktion der Standortproduktion
- 7.2.3. Effiziente Raumplanung: Zur betriebswirtschaftlichen Bewertung der Standortproduktion
- 7.2.4. Optimale Raumplanung: Zur politischen Bewertung der Standortproduktion
- 7.2.5. Exkurs: Zur politischen Bewertung von Ausbildungskonzepten - eine dem Raumplanungsproblem entsprechende Analyse
- 7.3. Skizze eines politikeinschließenden Modells des regionalen Gleichgewichts
- 7.3.1. Erklärung der Regionalstrukturentwicklung: Gleichgewichts- versus Polarisationsmodelle
- 7.3.2. Politisch bestimmte Grenzen der regionalen Agglomeration
- 7.3.3. Politische Rationalität in einem umfassenden Modell des regionalen Gleichgewichts
- 7.3.4. Regionalpolitische Effekte von standortaufwertenden Maßnahmen: Das Problem der Pareto-Optimalität
- 7.4. Zur regionalpolitischen Zustands- und Maßnahmenbewertung als Grundlage der Raumplanung
- 7.4.1. Mikro- und makroanalytische Indikatoren für die regionalpolitische Zustands- und Maßnahmenbewertung
- 7.4.2. Beispiel 1: Zur regionalpoiitischen Zustandsbewertung: Wohnstandörtliche Versorgungsqualität und zentrenspezifische Entwicklungschancen (Wien-Modell)
- 7.4.3. Beispiel 2: Zur regionalpolitischen Maßnahmenbewertung: Dringlichkeit von Infrastrukturmaßnahmen (KASIM)
- Literaturverzeichnis
- Sachregister
Häufig gestellte Fragen
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